Chronik

1994 zum 100- jährigen Jubiläum

100 Jahre sind eine lange Zeit, nicht nur im Leben eines Menschen, sondern auch in der Geschichte eines Volkes oder eines Vereines. Eine Fülle von Ereignissen sammelt sich in dieser Zeit an; so groß, dass ein Schriftsteller ein mehrhundertseitiges Buch darüber schreiben könnte.

Wenn hier die Geschichte des Gesangvereins Frohsinn geschrieben werden soll, dann kann das nur in kurz gerafften Zeilen geschehen, und es muss vieles ungeschrieben bleiben, da dem Chronisten nur wenige Seiten zur Verfügung stehen.

Diese Zeilen wollen Erinnerung bei den Alten wecken und gleichzeitig der neu hinzugekommenen Jugend sagen, dass sie sich einem traditionsreichen Verein angeschlossen hat, dessen Mitglied zu sein sich lohnt.

Am 14. Januar des Jahres 1894 trafen sich im „Schwarzen Walfisch“ die nachstehend aufgeführten Gründer des Vereins, um einen Gesangverein zu gründen und ihm den Namen „Frohsinn“ zu geben. „St. Cäcilia“ wurde zur Schutzpatronin erkoren, da man sich dem kirchlichen und weltlichen Gesang widmen wollte:

 

  • Valentin Laubner
  • Jakob Seibert
  • Johannes Gölz III.
  • Johannes Beckerle
  • Adam Reis
  • Valentin Kissel VII.
  • Martin Heuser
  • Valentin Vorhof
  • Michael Platz
  • Peter Kissel
  • Johannes Reis XIX.
  • Georg Reis
  • Johannes Laubner
  • Barthel Steiner
  • Michael Helfrich
  • Heinrich Beckerle
  • Adam Bormuth
  • Valentin Hahn
  • Adam Kunz
  • Heinrich Beickert
  • Heinrich Metz
  • Barthel Heuser
  • Ludwig Kissel
  • Valentin Seib XII.
  • Heinrich Kissel IX.
  • Georg Philipp Beickert
  • Adolf Ludwig
  • Adam Vormehr
  • Johannes Helfrich

 
Es ist nicht unsere Aufgabe, die Beweggründe dieser jungen Männer nachzuvollziehen, aber versuchen wir uns doch einmal gemeinsam in jene Zeit zu versetzen. Damals schossen Vereine, darunter auch viele Gesangvereine, wie Pilze aus dem Boden. Man besann sich der deutschen Kultur und wo wurde das Vaterland schon mehr besungen und gepriesen als in den Gesangvereinen? Man strebte nach Kontakten zu Gleichgesinnten, nach Verbindungen und nach Vereinen.
 
Ziel der 29 jungen Gründer unseres Vereins war es, ein kleines Dorf von ca. 2.000 Einwohnern durch die Pflege des deutschen Liedes und die Entspannung im Kreise gleichgesinnter Sangesfreunde in ihren Kreis zu ziehen. Dass dies allerdings nicht ganz einfach war, wird aus den Aufzeichnungen deutlich. Allein im Gründungsjahr 1894 fanden sechs Generalversammlungen statt.
 
 Hauptinitiator war Valentin Laubner, der nicht nur das Amt des 1. Vorsitzenden, sondern auch den ersten Dirigentenstab des Vereins übernahm.
 
Dem Vorstand gehörten weiter an Jakob Seibert als 2. Vorsitzender sowie Johannes Gölz, Johannes Beckerle, Adam Reis, Valentin Kissel, Martin Heuser und Valentin Vorhof.
 
Als erstes Lied wurde die irische Weise von Franz Ludwig Jörgens einstudiert:
 
„Wo findet die Seele die Heimat, die Ruh?“
 
Die Begeisterung muss bei den Sängern sehr groß gewesen sein; denn bereits im Gründungsjahr wurde am zweiten Weihnachtsfeiertag das erste Frohsinns-Konzert im Vereinslokal „Rheinischer Hof“ durchgeführt. Der Erlös betrug 19 Mark und 10 Pfennige.
 
Bis zum Jahre 1897 probte der Chor allwöchentlich im „Rheinischen Hof“. Der 1. Vorsitzende und Dirigent Valentin Laubner verstand es in hervorragender Weise, den Verein zusammenzuketten und die Sängerzahl rasch zu vergrößern.
 
Im Jahre 1897 wählte der Verein als Vereinslokal das Gasthaus „Zum Weißen Löwen“, wo man 75 Jahre lang die Singstunden abhalten sollte.
 
Die folgenden Jahre dienten der intensiven Vorbereitung auf den ersten Höhepunkt im Vereinsgeschehen. Im August des Jahres 1900 feierte der GV Frohsinn die Fahnenweihe. Die Fahne war von den damaligen Bibliser Schwestern gestickt worden. Der Verein ist heute noch sehr stolz auf diese alte Fahne, die daher auch bei allen festlichen Anlässen zu sehen ist.
Ebenfalls beteiligte sich der Verein in diesem Jahr an der Einweihung des Kriegerdenkmals von 1866 und 1870/71.
 
Ganz interessant, auch für den heutigen Singstundenbetrieb, war der einstimmig gefasste Beschluss, bei unentschuldigtem Fernbleiben der Singstunde eine Strafe von 20 Pfennigen, was für die damalige Zeit viel Geld war, zu bezahlen.
 
Von 1901 – 1907 war Philipp Jakob Häuser Vorsitzender des Vereins. Er verpfändete – um den Verein zu erhalten – einen Acker und stiftete den Erlös dem Frohsinn. Damals wie heute hat es Idealisten gegeben, die sich immer wieder für den Verein und den deutschen Chorgesang eingesetzt und dafür viel Zeit und Energie geopfert sowie persönlichen Einsatz bewiesen haben.
 
Noch im Jahre 1900 übernahm Herr Lehrer Jung die gesangliche Leitung des Vereins und behielt diese für volle 24 Jahre, also bis 1924. Aufgrund dieser langen und ununterbrochenen Führung machte der Verein in diesen Jahren in gesanglicher Hinsicht sehr gute Fortschritte und beteiligte sich auch rege an den kirchlichen und weltlichen Feiern innerhalb der Gemeinde. Allerdings wurde diese Zeit der Reife jäh unterbrochen, als der Erste Weltkrieg im Jahre 1914 ausbrach.
 
Beim Durchblättern alter Protokolle fiel ein Beschluss besonders auf, der im vollen Wortlaut wiedergegeben werden soll:
 „Biblis, 30. September 1914:
 
In der heutigen Generalversammlung wurden infolge der Kriegslage folgende Beschlüsse gefasst:
 
1. An Familien unserer Mitglieder, welche am Kriege teilnehmen, wird eine Unterstützung ausgezahlt, wozu das Vereinsvermögen zur Verfügung gestellt wird.
2. Der Beitrag wird weiter erhoben, um in obiger Weise Verwendung zu finden.“
 
Hierzu dürfte sich jeder Kommentar erübrigen.
 
Die meisten Sänger standen irgendwo an der Front, und neun von ihnen kehrten nicht mehr zurück.

 

  • Heinrich Hebling
  • Adam Kissel
  • Philipp Heimberger
  • Valentin Kissel
  • Heinrich Bitsch
  • Johann Keil
  • Konrad Seibert
  • Josef Georgi
  • Adam Bollmann

 
Infolge des Krieges konnte man das 25-jährige Jubiläum im Jahre 1919 nicht feiern.
 
Zugunsten der Kriegerwitwen wurde aber ein Ball abgehalten, dessen Erlös inklusive Spenden 290 Mark und 65 Pfennige betrug. So konnten an die Hinterbliebenen je Person 13,20 RM übergeben werden. Was sicherlich kein allzu großer Betrag war, aber die große Not, die damals herrschte, ein wenig linderte.
 
Das 30-jährige Jubiläum wurde vom 9 – 11. August 1924 unter der Stabführung des neuen Dirigenten Adolf Kleemann aus Worms gefeiert.
 
Am Samstag, dem 9. August, fand der Festkommers im Vereinslokal „Zum Weißen Löwen“ statt. Am Sonntag, dem 10. August, hielt man nach dem Weckruf und dem Festgottesdienst das Wertungssingen im „Weißen Löwen“ ab. Die Beteiligung von über 500 Sängern war für die damalige Zeit ein großartiges Ereignis.
 
Nachmittags ging ein großer Festumzug durch die Bibliser Ortsstraßen. Die Feierlichkeiten wurden abends mit Festbällen in den Sälen „Zum Weißen Löwen“ und „Zum Deutschen Haus“ fortgesetzt.
 
Im Jahr 1926 wechselte der Dirigentenstab erneut, diesmal in die Hand von Herrn Josef Treffert, und dieser gab ihn bis 1948 nicht wieder ab.
 
In diese Zeit fielen für den GV Frohsinn zwei herausragende Erlebnisse. So beteiligte sich der Verein mit seinem Chorleiter und 15 weiteren Sängern im Jahre 1928 am Bundessängerfest in Wien. Dies war etwas ganz Besonderes, da diese Feste, die von 1862 in Coburg gegründeten Deutschen Sängerbund ausgerichtet wurden, nur alle sechs Jahr und jedes Mal in einer anderen Stadt des damals sehr großen deutschsprachigen Raumes stattfanden.
 
Das zweite herausragende Ereignis jener Zeit und gleichzeitig eines der eindrucksvollsten, das der Verein in gesanglicher Hinsicht jemals erlebte, fand im Jahre 1937 statt. Unter Leitung seines Dirigenten Herrn Treffert sang der Verein am 11.7.1937 in der Sendung „Stunde des deutschen Chorgesanges“ im Hessischen Rundfunk. Für damalige Verhältnisse stellte dies eine Einmaligkeit dar und wird den Sängern noch lange in Erinnerung geblieben sein.
 
Die Aufwärtsentwicklung zwischen Vorstand und Dirigenten wurde durch den Zweiten Weltkrieg erneut jäh unterbrochen; ab 1943 ruhte der Singstundenbetrieb sogar ganz.
 
Wie schrecklich die Auswirkungen des Dritten Reiches und des grausamen Vernichtungskrieges waren, wissen wir heute alle und einige von Ihnen aus eigener Erfahrung.
 
Es darf nie wieder soweit kommen!
 
Im Februar 1946 fanden sich 30 ehemalige Sänger zusammen und beschlossen, die Sangestätigkeit im Verein wieder aufzunehmen.
 
Mit Genehmigung der Militärregierung konnte der Verein am 6.3.1946 die erste Nachkriegssingstunde mit 42 Sängern im Vereinslokal „Zum Weißen Löwen“ abhalten, mit dem früheren Chorleiter, Herrn Treffert, der sich bereiterklärt hatte, den Verein wieder zu übernehmen.
 
Nicht unerwähnt sollte auch der Vorstandsbeschluss vom 6.9.1946 bleiben, allen Frauen des Vereins, deren Männer nicht aus dem Krieg zurückgekehrt waren, eine Spende von 20 RM zu übergeben.
 
Herr Treffert sowie Herr Lehrer Hans-Georg Grimm, der den Verein 1948 leitete, sorgten für ein reges Vereinsleben. Gerade Herr Grimm führte den Verein relativ schnell wieder zu beachtlichen Leistungen, wie zu. B. vielen Musik- und Operettenabenden, welche stets ein volles Haus brachten. Die Krönung seiner zielbewussten Arbeit lag allerdings in der besten Tageswertung beim großen Wertungssingen 1950 in Biblis.
 
Durch seine berufliche Versetzung bedingt, musste Herr Grimm im Juni 1952 den Dirigentenstab niederlegen. Da der Verein zu dieser Zeit allerdings in großartiger Verfassung war, konnte sein Nachfolger, Herr Lehrer Hans Tenhaf, schon nach drei Wochen den Verein öffentlich vorstellen.
 
Nachdem der Verein durch den Zweiten Weltkrieg sein 50jähriges Jubiläum nicht feiern konnte, wollte man 1954 das 60jährige Jubiläum um so prachtvoller gestalten. Daher war der Verein in der Folgezeit bestrebt, mit vielen auswärtigen Vereinen Freundschaftsbande zu knüpfen.
 
Aber auch intern erlebte der Verein in diesen Jahren einen kometenhaften Aufschwung, der zu einem Großteil aus den Aktivitäten der Sänger und des Vorstandes resultiert. So führte der GV Frohsinn in eigener Regie jährliche Fastnachtsumzüge durch, die bis dahin einmalig in Biblis waren. Die Finanzierung dieser Umzüge lag übrigens auch in eigener Regie, da man ohne jede Hilfe von Gemeindezuschüssen oder sonstigen Geldern auskommen musste. Dies hat sich, glücklicherweise, bis heute ein wenig geändert.
 
Ein weiteres Novum war die Gründung einer Theatergruppe und eines Karnevalgremiums, wodurch die Mitgliederzahl so stark anstieg, dass ein Kassierer schon bald nicht mehr ausreichte.
 
In Zusammenhang muss einem Mann besonderer Dank ausgesprochen werden, „unserem damaligen Ersten Vorsitzenden und späteren Ehrenvorsitzenden Nikolaus Wachtel“, der heute sicherlich voller Stolz auf seinen Frohsinn schauen würde. Er hat es nicht nur fertiggebracht, den GV Frohsinn schon vor dem Krieg durch unermüdliche Werbung zum größten hiesigen Ortsverein zu machen, was er bei seiner Jubiläumsfeier, zum 60jährigen Jubiläum im Jahre 1954, war, nämlich ein Verein, der es fertigbrachte, über 1.000 Sänger nach Biblis zu holen. Auf der Bühne stand der Chor des Vereins mit 126 Sängern. Dieses Fest darf wohl als Höhepunkt des Vereins und als Erlebnis für die ganze Gemeinde angesehen werden. Im Rahmen dieses Festes wurde auch die zweite Fahne des Vereins enthüllt und am nächsten Tag geweiht.
 
In den folgenden Jahren brachten Theater-, Unterhaltungs- und Singspielabende stets volle Häuser. Während der Karnevalszeit aber nahmen von Jahr zu Jahr die Narrenumzüge, Maskenbälle und karnevalistischen Sitzungen in Biblis kaum zuvor erlebte Formen an, die ihre Höhepunkte 1962 mit einem närrischen Hofballett oder im Jahre darauf mit den Mainzer Clubsängern hatten. Aber auch kulturell schlief der Verein in dieser Zeit nicht. So gab es im Jahre 1961 ein besonderes Ereignis, als die drei Tenhaf- Chöre aus Biebesheim, Hofheim und der Frohsinn ein Gemeinschaftskonzert in allen drei Orten mit großem Erfolg veranstalteten.
 
Zum 70jährigen Stiftungsfest am 17. und 18. Oktober 1964 waren 700 Sänger aus der Umgebung nach Biblis gekommen.
 
Im Oktober 1965 beteiligte sich der Chor am Wertungssingen in Bockenheim und erhielt dort die beste Wertung des Tages. Im Januar 1968 veranstaltete der Verein mit der Kolpingfamilie Worms eine Fastnachtssitzung, deren Erlös von weit über 1.000,-- DM an die Aktion Sorgenkind überwiesen werden konnte.
 
Im Herbst dieses Jahres gab es noch ein Chorkonzert mit den beiden anderen Chören von Herrn Tenhaf.
 
Im Jahre 1969 feierte der Verein sein 75jähriges Jubiläum. Bereits im Mai wurde ein Jubiläumskonzert abgehalten, bei welchem der Chorleiter Herr Tenhaf zum Musikdirektor ernannt wurde. Eine längere Krankheit war der Anlass, dass Herr Tenhaf noch zum Ende des Jahres sein Amt niederlegen musste.
 
Im Januar des Jahres 1970 konnte Herr Willi Bitsch als neuer Dirigent verpflichtet werden. Die erste Singstunde fand im Vereinslokal „Zum Weißen Löwen“ statt. Herr Bitsch arbeitete sich schnell sehr gut in den Verein ein, so dass man schon vom nächsten Kreiswertungssingen hervorragende Bewertungen mit nach Hause bringen konnte.
 
Im März des Jahres 1971 begann für den GV Frohsinn eine unstete und auch sehr unbequeme Zeit, die bis 1975 andauern sollte, als das Vereinslokal nach Geschäftsaufgabe überraschend gekündigt wurde. Von diesem Zeitpunkt an blieb der Chor sozusagen ohne festen Wohnsitz, da er kein (festes) Vereinslokal hatte. Zunächst konnte man nach Rücksprache mit Herrn Pfarrer Löw im alten Pfarrsaal seine Singstunden abhalten. Dieser wurde jedoch schon nach einem Jahr abgerissen, da die Bauarbeiten für das neue Pfarr- und Jugendzentrum es erforderten. In der Folgezeit konnte der Verein fünf Wochen lang keine Singstunde abhalten.
 
Im Juni des Jahres 1972 zog man mit dem gepackten Notenkoffer in den Gasthof Munk, wo man ihn, gerade erst richtig ausgepackt, nach einem Jahr schon wieder einpackte und erneut ohne Vereinslokal dastand.
 
Hier gilt der besondere Dank des Vereins Herrn Alois Marsch, der in der darauf folgenden Zeit, immerhin fast zwei Jahre, dem GV Frohsinn kostenlos die Räume seines alten Möbelhauses in der Darmstädter Straße für seine Singstunden überließ.
 
Glücklicherweise, und dies ist nicht zuletzt mit ein Verdienst des damaligen Dirigenten, Herrn Bitsch, litt der Chor nicht so sehr an diesem dauernden Hin und Her, wenngleich doch einiges z. B. der regelmäßige Besuch der Singstunden, damals etwas nachließ. So konnte man am 1. Adventssonntag 1973 nach langer Zeit endlich wieder einmal ein Konzert in der Pfarrkirche, und zwar zugunsten des im Bau befindlichen Pfarr- und Jugendzentrums, geben. Leider verließ Herr Willi Bitsch danach den Verein, blieb jedoch in bester Erinnerung.
 
Als neuer Dirigent konnte Herr Werner Stöckel aus Hofheim gewonnen werden. Es zeichnete sich schon bald ab, dass der Verein einen Hauptgewinn gezogen hatte.
 
Im Herbst des Jahres gab es nach langer Zeit wieder einmal einen Vereinsausflug. Man fuhr nach Straßburg und sang im Münster, was für die Sänger des Vereins sehr beeindruckend war.
 
In der Folgezeit sehnten sich alle Sänger, der gesamte Vorstand sowie der Dirigent nur einen Tag herbei: den der Einweihung des Pfarr- und Jugendzentrums, da man dieses als Vereinslokal ins Auge gefasst hatte. Am 8. Mai 1975 war es endlich soweit, und der Gesangverein Frohsinn zog als erster von inzwischen zahlreichen Vereinen in dieses Gebäude ein.
 
Gut vier Wochen später gab es auch schon das erste Konzert des Vereins in seinem neuen Heim, die „musikalische Weltreise“ des GV Frohsinn. Dieses Konzert war für den Verein ein Riesenerfolg; doch dies sollte nur der Grundstein zu einer in den nächsten Jahren stattfindenden Konzertreihe sein, sozusagen der Start zu einem erneuten Höhenflug.
 
Im nächsten Jahre folgte ein „Geistliches Konzert“ in der Pfarrkirche zusammen mit dem katholischen Kirchenchor aus Hofheim, dessen Leiter ebenfalls Herr Stöckel war und noch immer ist. Zwei Jahre später, 1978, schloss sich das nächste Konzert „Von der Wolga bis zur Donau“ an.
 
Inzwischen hatte der Verein ganz nebenbei das schon fast traditionelle Grillfest eingeführt und wagte sich als erster als Auftakt zum 85jährigen Jubiläum an die Ausrichtung eines Silvesterballes in Biblis.
 
Höhepunkt des Jubiläumsjahres war im Spätherbst 1979 das Konzert des Vereins mit „Unvergesslichen Melodien aus der Welt der Oper“.
 
In Würdigung der kulturellen Verdienste wurde dem GV Frohsinn am 15. März 1980 der erste Kulturpreis der Großgemeinde Biblis überreicht.
 
Der Chor gab aber in dieser Zeit nicht nur Konzerte, wie man meinen könnte, sondern suchte trotzdem immer den Vergleich mit anderen Chören auf Sängerfesten. So erzielte man im Oktober 1980 beim Wertungssingen in Bockenheim wieder einmal die beste Tageswertung.
 
Im Jahre 1981 wurde eine Schallplatte aller Musikvereine aus Biblis aufgenommen.
 
Der größte Erfolg des Jahres 1982 war das unvergessliche Konzert mit den Melodien aus Oper und Operette zugunsten der Renovierung der katholischen Kirche St. Bartholomäus.
 
Das Jahr 1983 stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das 90jährige Jubiläum. Zu diesem Anlass wurden auch die Vereinsanzüge angeschafft.
 
Das 90jähjrige Jubiläumsjahr begann mit der Geburtstagsfeier am 14. Januar 1984. Die Einleitung zu dem Jubiläum gestalteten die Sänger, die, unterstützt vom Kammermusikkreis Speyer, den Abendgottesdienst in der katholischen Pfarrkirche musikalisch ausrichteten. Begleitet von den Klängen der katholischen Kirchenmusik zogen die Sänger hinter den Vereinsfahnen in die Kirche ein. Unter Leitung unseres Dirigenten Werner Stöckel wurde der Festgottesdienst mit Liedvorträgen aus der östlichen Liturgie sehr eindrucksvoll mitgestaltet. Nach dem Gottesdienst begrüßte der Verein alle Ehrengäste, passiven und aktiven Mitglieder im großen Saal des Pfarr- und Jugendzentrums mit einem Glas Sekt. Der offizielle Teil war durch Festansprachen des Schirmherren Herbert Rott und des 1. Vorsitzenden Markus Wachtel geprägt.
 
Bei den anschließenden Ehrungen wurden für die Verdienste um das deutsche Kulturgut Gesang die Ehrenbriefe des Landes Hessen an:

 

  • Heinrich Eberle
  • Eugen Seib
  • Valentin Seibert
  • Markus Wachtel


Durch Landrat Franz Hartnagel übergeben. Das Verlesen der Vereinschronik durch Niko Wachtel beendete den offiziellen Teil. Anschließend wurden die Gäste zu einem kalten Buffet anno 1894 eingeladen, für das Helmut Engert mit seinen vielen ungenannten Helferinnen und Helfern verantwortlich zeichnete.
 
Musikalische Glückwünsche überbrachten Cäcilia Strack, Hans Angert, Kurt Arras, Karl-Heinz Litters und Pfarrer Ott aus Hofheim, die mit großen Beifallsstürmen vom Publikum bedacht wurden.
 
Am 15. Januar gedachten die Sänger mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal und den Gesängen „Tod ist das Ende nicht“ und „Dem Frieden“, begleitet von der katholischen Kirchenmusik, den verstorbenen Mitgliedern des Vereins.
 
Die Festtage zum 90jährigen Jubiläum fanden vom 25.-27.05.1984 in der Reithalle statt.
 
Die Gratulationscour der Ortsvereine vollzog sich am Spätnachmittag des 25.5.1984 am Pfarr- und Jugendzentrum. Mit klingendem Spiel des Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Einhausen marschierten die Sänger mit ihren Gästen dann zur Riedhalle.
 
Zur Eröffnung des Kommersabends sang der Chor unter Leitung von Dirigent Werner Stöckel, begleitet von dem Einhäuser Musikzug, „Die Himmel rühmen“ von Beethoven. Der 1. Vorsitzende Markus Wachtel begrüßte die zahlreichen Ehrengäste und Vereinsvertreter sowie die anwesenden Brudervereine aus Biblis und Hofheim. Glückwünsche an den Verein überbrachten Schirmherr Herbert Rott, Bürgermeister Piegsa, Geistlicher Rat Pfarrer Muth, Landtagsabgeordneter Greiff und der Kreisvorsitzende des Sängerkreises Bergstraße Guggenberger.
 
Naturgemäß stand der Chorgesang im Mittelpunkt des Abends. Die beteiligten Brudervereine Cäcilia aus Hofheim, MGV 07/20 Hofheim, MGV Eintracht Biblis und MGV Liederkranz Biblis erhielten für ihre in hervorragender Weise vorgetragenen Werke den verdienten Beifall.
 
Den Abschluss des Abends bildete die Musikshow der Bläser aus Einhausen, die ohne mehrere Zugaben nicht von der Bühne kamen.
 
Der Samstag stand ganz unter dem Motto des „Bunten Abends“. Die Reithalle war bis auf den letzten Platz besetzt, als Conferencier Heinz Scholten von der ersten Minute an allen Besuchern bis zur Top-Stimmung einheizte. Die Jazz-Tanzgruppe der TG Biblis, unter Leitung von Hildegard Schwall, stellte ihr tänzerisches, musikalisch-rhytmisches Können unter Beweis.
 
Es folgten:        Udo Bolay, Jongleur
Geschwister Wendland, Trompete
Charles Fath, Parodien
Franzl Lang, Jodlerkönig
 
Star des Abends war ohne Zweifel der Jodlerkönig Franzl Lang.
 
Begleitet wurden die Künstler in bravouröser Manier von der Limelight-Combo, zu deren Klängen anschließend noch lange das Tanzbein geschwungen wurde. Der „Bunte Abend“ schloss nach dreistündigem Non-Stop-Programm.
 
Ausgezeichneter Chorgesang wurde auch am letzten Tag des Sängerfestes geboten. Es waren ca. 1.500 Sängerinnen und Sänger in Biblis. Am Vormittag beteiligten sich 16 Vereine beim Prädikatssingen.
 
Nachmittags war die Reithalle wieder wie am Vormittag bis auf den letzten Platz besetzt. Das Freundschaftssingen mit Beteiligung von 24 Vereinen begann pünktlich um 14.oo Uhr. Das Fest klang mit der allgemeinen Feststellung aus, dass hier drei Tage kulturelle Spitzenleistungen geboten worden waren.
 
Während des Jubiläumsjahres fand eine Frohsinn-Ausstellung in den Schalterräumen der Bibliser Bank statt.
 
Am 9. August begann im Bibliser Blatt in Fortführung des Festbuches eine Zeittafelserie von Biblis und Umgebung. Verfasser: Der Bibliser Heimatforscher Hans-Dieter Kunz.
 
Als Abschluss der Jubiläumsveranstaltungen fand am 16. März 1985 das Jubiläumskonzert statt. Der erste Teil war den schönsten deutschen Volksliedern gewidmet; der zweite Teil stand unter dem Thema „Im Krug zum grünen Kranze“.
 
Die 600 Zuhörer erlebten einen musikalischen Leckerbissen ihres „Frohsinns“. Solisten, Sänger und Musiker waren auf die Minute von Chorleiter Werner Stöckel topfit eingestellt und überzeugten erneut durch ihr geschultes musikalisches Können. Sie bildeten mit ihrem gesanglichen Einfühlungsvermögen einen passenden Rahmen zum großen Jubiläumskonzert.
 
Die Partnerschaftsfeier Gravelines – Biblis wurde mit Liedvorträgen am 21.3.1986 umrahmt.
 
Den Festakt zur 1150-Jahrfeier unserer Heimatgemeinde Biblis unterstützte der Frohsinn musikalisch mit dem Trinklied aus der Oper „Ernani“ und dem Zigeunerchor aus der Operette „Der Zigeunerbaron“.
 
Als Abschluss sangen alle drei Bibliser Vereine den Gefangenenchor aus der Oper „Nabuco“. Der historische Festzug wurde von drei Frohsinnsgruppen begleitet:
 
1. Wagen: Kloster Lorsch
2. Wagen: Erzbischof und Kurfürst zu Mainz
3. Wagen: Ritter Franz von Sickingen und Gefolge
 
In Weiterführung der Konzertreihe konnte Chorleiter Werner Stöckel mit seinen drei Chören ein, wie in der Presse zu lesen war, eindrucksvolles Konzert in der Bartholomäuskirche gestalten, das stehende Ovationen auslöste, nachdem der Schlusschor mit über 250 Sängerinnen und Sängern das „Vater unser“ von Gotthilf Fischer gesungen hatte. Als Zugabe wiederholten die Chöre Cäcilia Hofheim, MGV 07/20 Hofheim und Frohsinn noch einmal das „Vater unser“.
 
Das Jahr 1989 begann mit dem Jahresgottesdienst und einem gemütlichen Beisammensein im Pfarr- und Jugendzentrum zur 95. Geburtstagsfeier.
 
Seit dem eindrucksvollen Kirchenkonzert mit Unterstützung der Frauen war die Überlegung der Vereinsspitze, allen voran unser unermüdlicher erster Vorsitzender Markus Wachtel, wie es mit dem Chorgesang weitergehen solle. Durch seine Zähigkeit und Hartnäckigkeit wurde der Vorstandsbeschluss gefasst, einen Frauenchor zu gründen. Die Voraussetzungen dafür waren nahezu optimal. Es hatten sich spontan über 40 Frauen bereit erklärt, in den Frauenchor einzutreten. Auch die Zusage unseres Dirigenten Werner Stöckel, die Stabführung des Frauenchores zu übernehmen und den Aufbau zu leiten, musste einfach ermutigen. So wurde ein weiteres Konzert mit dem Titel „An der schönen blauen Donau“ geplant. Dieses Konzert brachte wieder einmal ein volles Haus ein. Die hervorragend eingestellten Sängerinnen, Sänger, Solisten und das Johann-Strauß-Ensemble aus Wiesbaden wurden als wahre Profis unter der Gesamtleitung von Chorleiter Werner Stöckel zu einem musikalischen Höhenflug erster Klasse geführt.
 
Als weiteres großes Ereignis in der Vereinsgeschichte ist das Kirchenkonzert in Hofheim zu bewerten. Das Konzert war restlos ausverkauft und musste gleich zweimal hintereinander aufgeführt werden.
 
Bei der Wiedervereinigungsfeier auf dem alten Friedhof beteiligte sich der Chor des Vereins an der Feierstunde.
 
Am 2.3.1991 wurde ein Porträt über unseren Präsidenten Markus Wachtel im Mannheimer Morgen veröffentlicht. Als weitere Öffentlichkeitsarbeit stellte sich der Verein im Hessischen Rundfunk vor.
 
Als Ergänzung zu den Singstunden hat der zweite Vorsitzende und Vizedirigent Helmut Engert einen Kurs „Singen nach Noten“ abgehalten.
 
Das Jahr 1992 stand ganz unter der Vorbereitung des Konzertes „Bella Italia“.
 
Mit einem bunten Strauß zauberhafter italienischer Melodien unter dem Motto „Bella Italia“ knüpften die Sängerinnen und Sänger des GV Frohsinn nahtlos an die in den vergangenen Jahren gezeigten musikalischen Leistungen an. Mit diesem von etwa 500 Zuhörern Hochgelobten Konzert gelang den Frohsinn-Aktiven eine hervorragende Werbung für den Chorgesang; zwei Jahre vor dem 100jährigen Jubiläum des Vereins. Die vielen Übungsstunden und Zusatzschichten der mehr als 100 Sängerinnen und Sänger haben sich also ausgezahlt, ebenso der unermüdliche Einsatz von Chorleiter Werner Stöckel, der s immer wieder versteht, neue musikalische Impulse zu geben.
 
Als weiteres Highlight kann ohne Zweifel der Ausflug nach Ungarn angesehen werden. Nach den mehrtägigen Ausflügen nach Trauchgau im Allgäu, Uders im Zillertal, zum Wilden Kaiser in Österreich und nach Singen am Bodensee ist mit Sicherheit der Ausflug nach Ungarn der eindrucksvollste gewesen. Der Besuch des Orgelkonzertes im Passauer Dom mit dem kleinen Frohsinns-Konzert und die anschließende Mitgestaltung der Abendmesse in St. Paul bestimmten den ersten Tag. Am zweiten Tag fuhr man über Wien nach Budapest, wo Dirigent Werner Stöckel es sich am dritten Tag nicht nehmen ließ, in der Mathiaskirche einige Lieder zu dirigieren.
 
Am vierten Tag ging es in die Pussta, wo die gemeinsamen Kutschfahrten und die Pferdekunststücke der ungarischen Tschikosch’s begeisterten. Nach der Fahrt zum Donauknie mit Gesang im Dom zu Esztergom sowie dem Besuch des Künstlerstädtchens Szentendre hieß es am fünften Tag dann Kopper packen.
 
Am sechsten Tag führte der Weg über Stift Melk nach Vöklabruck, wo nach Kontaktaufnahme unseres Vorstandsmitgliedes Kurt Hartmann mit dem dortigen Stadtchor Liedertafel ein bunter Abend veranstaltet wurde. Am nächsten Tag setzte sich die Heimreise über Salzburg mit Zwischenrast und Besuch des Domes fort. Der ergreifende Chorgesang und anschließende Besuch der Altstadt werden allen Teilnehmern noch lange im Gedächtnis bleiben.
 
Beim erstmals von der Gemeinde veranstalteten Ausländertag am 28.10.1992 sang der Chor einige Lieder aus dem Konzert „Bella Italia“.
 
Bei der feierlichen Einweihung der neuen Orgel und des neuen Altares in der katholischen Kirche am 8.11.1992 wurde der Gottesdienst musikalisch durch den Frohsinn mitgestaltet.
 
Das letzte große Konzert des Vereins war ein Kirchenkonzert zugunsten der neuen Orgel am 28.3.1993.
 
Die großartigen Konzerte des Vereins beweisen seine Vielfältigkeit und seine Fähigkeit, sich stets neuen Konzertmottos zu stellen und diese mit dem richtigen Charisma den Zuhörern zu vermitteln. Zweifelsohne ist es dadurch dem GV Frohsinn gelungen, der Bevölkerung den deutschen Chorgesang näher zu bringen.
 
Doch der Verein hat mehr als nur Gesang zu bieten. So seien an dieser Stelle nur einige Beiträge zur Geselligkeit genannt wie z.B. Familienabende, Nikolaus- und Weihnachtsfeiern mit Theaterstücken. Besonders erfreulich dabei ist, dass diese Veranstaltungen mit der eigenen Theatergruppe und eigenen Gesangsolisten durchgeführt werden können.
 
Zum festen Bestandteil des jeweiligen Frohsinn-Jahreskalenders sind auch die Winterwanderungen und Fahrradtouren geworden.
 
Der GV Frohsinn hat sich eine neue Vereinssatzung gegeben und ist als eingetragener Verein im Vereinsregister verzeichnet. Ferner ist das „M“ (für Männer) verschwunden. Damit hat der Verein sich wieder den Namen zugelegt, den er auch bei seiner Gründung 1894 trug. Gesangverein, kurz „GV“.
Der Vorstandsbeschluss im Jahre 1989, einen Frauenchor zu gründen, war – wie heute bestätigt – die beste Entscheidung für die Zukunft des Frohsinns.
 
Der Frauenchor, mittlerweile aus dem Vereinsleben des GV Frohsinn nicht mehr wegzudenken, hat sich enorm gefestigt und ist mit dem Männerchor zu einer homogenen Chorgemeinschaft zusammen gewachsen. Die neuen Impulse, die speziell von den Frauen ausgehen, haben sich als Motor für den ganzen Verein entwickelt. Viele Veranstaltungen wären ohne die Frauen nicht durchführbar.
 
Der Frauenchor feiert gleichzeitig zum 100jährigen Vereinsjubiläum sein 5jähriges Bestehen. Rechtzeitig zur Fünfjahresfeier ist auch eine einheitliche Kleidung angeschafft worden, die erstmals bei der Geburtstagsfeier am 29.1.1994 offiziell vorgestellt wurde.
 
Die starke Aufwärtsentwicklung des Vereins sowie die Gründung des Frauenchores sind nicht zuletzt das Verdienst zweier Männer, die hier noch einmal besonders erwähnt werden sollen:
 
Zum einen unser Dirigent Herr Werner Stöckel, der nun seit 20 Jahren den Verein als Dirigent leitet und es immer wieder versteht, die Sängerinnen und Sänger in die Singstunde zu ziehen und den Verein bei öffentlichen Auftritten stets auf die Minute topfit vorzustellen; zum anderen ist es der 1. Vorsitzende Herr Markus Wachtel, der dem Verein nun schon seit 35 Jahren vorsteht. Er hat es verstanden, in unermüdlicher Arbeit und einem schier unglaublichen Idealismus dem Verein stets neue Impulse zu geben, von denen fast alle inzwischen Früchte getragen haben. Zusammen mit seinem Vater hat der Name WACHTEL bei den Vorsitzenden bis jetzt schon 57 Jahre, also mehr als die Hälfte der Zeit, Bestand.
 
Der Verein hat in den letzten Jahren sehr viel getan, um sowohl in musikalischer als auch in gesellschaftlicher Hinsicht voranzukommen. So zählt der Verein heute über 400 Mitglieder, davon 110 Aktive, und stellt somit den stärksten Gesangverein in Biblis dar.
 
Möge der GV Frohsinn auch in Zukunft trotz drohender Generationsprobleme, die sich heute fast jedem Gesangverein stellen, stets Anlaufpunkt für Frauen und Männer sein, die das alte deutsche Liedgut, welches immer wieder Heimat, Liebe und Treue besingt, aber auch das neue wichtige Lied der Völkerverständigung, pflegen und ehren wollen.
 
„Wir singen nicht um Gut und Geld und nicht zu eitler Pracht, nein, das, was uns zusammenhält, es ist der Töne Macht“

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© GV Frohsinn 1894 Biblis e.V.